Warum Interviews von Angehörigen und Wegbegleitern?
Ein Foto zeigt ein Gesicht. Aber wer erzählt die Geschichte dahinter?
Ein Foto zeigt, wie jemand aussah. Aber wer erzählt, wie er gelacht hat? Wie sie einen Raum betreten hat? Was ihn wirklich ausgemacht hat?Menschen, die Ihren geliebten Menschen kannten, tragen Geschichten in sich, die sonst verloren gehen. Ein Interview bewahrt diese Stimmen – für Sie, für Ihre Familie, für alle, die später einmal wissen wollen, wer dieser Mensch war.
Familie
Die längste gemeinsame Geschichte. Eltern erinnern sich an die ersten Schritte, Geschwister an geteilte Kinderzimmer, Kinder an Gutenachtrituale und Sonntagsausflüge. Die Familie kennt den Menschen hinter allen Rollen – nicht den Kollegen, nicht den Nachbarn, sondern den Menschen am Frühstückstisch.
Interviews mit Familienmitgliedern fangen ein, was nur sie wissen: Eigenarten, Sprüche, Momente, die nirgendwo aufgeschrieben stehen.
Freunde
Freunde haben ihn so erlebt, wie er sein wollte. Nicht in der Elternrolle, nicht im Beruf – sondern als der Mensch, der er war, wenn er sich frei fühlte. Die Schulfreundin, die noch weiß, wie nervös er vor der Abiprüfung war. Der Kegelbruder, der jeden seiner Witze kennt. Die Nachbarin, mit der sie seit zwanzig Jahren über den Gartenzaun geredet hat.
Freunde erzählen die Geschichten, die auf keiner Trauerfeier stehen – und die gerade deshalb so wertvoll sind.
Kollegen und Geschäftspartner
Acht Stunden am Tag, manchmal mehr. Kollegen erleben eine Seite, die der Familie oft verborgen bleibt: Wie hat er Probleme gelöst? Wie ist sie mit Druck umgegangen? Wofür wurde er im Team geschätzt?
Für Menschen, deren Beruf ein wichtiger Teil ihres Lebens war, gehören diese Stimmen dazu. Sie zeigen den Macher, die Mentorin, den Teamplayer – und manchmal auch den Menschen, der heimlich für alle Geburtstagskuchen mitgebracht hat.